Überprüfung von Vorschulkindern

"Ist mein Kind schulfähig?" - "Wird es in der Schule bestehen?" - "Soll ich es vorzeitig einschulen?" - "Ist es optimal vorbereitet?"...

Diese und andere Fragen stellen sich Eltern spätestens im letzten (halben) Jahr vor der Einschulung. Damit Sie als Eltern sicherer sein können, überprüfe ich Ihr Kind hinsichtlich seiner geistigen und körperlichen Fähig- und Fertigkeiten sowie seiner Wahrnehmungsfähigkeiten im visuellen (sehen) und auditivem (hören) Bereich. Ebenso überprüfe ich, ob sich bei Ihrem Kind möglicherweise eine Lese-Rechtschreibschwäche einstellen kann. Ergänzend bewerte ich auch das Lerninteresse und die Arbeitshaltung hinsichtlich Ausdauer, Konzentration und Durchhaltevermögen.

Ich verstehe die Überprüfung der Kinder als eine "präventive Diagnostik" im Sinne eines förderorientierten Ansatzes. Das bedeutet, dass nicht vorrangig eine Prognose von schulischem Erfolg oder Versagen im Mittelpunkt steht, oder ein bloßes Aufdecken von Schwächen oder Stärken des Kindes, sondern vielmehr sollen anhand der vielfältigen Überprüfungskriterien Faktoren erkannt werden, die die weitere Entwicklung des Kindes begünstigen, verzögern oder gar beeinträchtigen. Daher ist das Auswertungsgespräch auch sehr detailliert und ermöglicht differenzierte Überlegungen für die weiteren Vorgehensweisen bzw. Entscheidungsprozesse.

Überprüft wird in einer Eins zu Eins Situation, die ca. 1 1/2 Stunden dauert.

Hinzu kommt ein differenziertes Vor- und Auswertungsgespräch.
Auf Wunsch wird auch ein ausführlicher Bericht erstellt.

Überprüfung von Vorschulkindern

Folgende Verfahren fließen in die Überprüfung ein:

1. Bielefelder Screening - Das BISC ist ein in mehreren Längsschnittuntersuchungen erprobtes Verfahren zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, das bei Vorschulkindern vor der Einschulung einsetzbar ist. Das Testverfahren erlaubt die zuverlässige und objektive Erfassung spezifischer vorschulischer Schriftsprachvoraussetzungen und besitzt hohe prognostische Validität für später auftretende Lese- Rechtschreibschwierigkeiten in den ersten beiden Schuljahren. Das Testverfahren unterstützt damit diagnostisch die primäre Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten. Dieser Test ist wissenschaftlich evaluiert und anerkannt.

2. Osnabrücker Test zur Zahlbegriffsentwicklung - Der Erwerb mathematischer Fähigkeiten und Fertigkeiten ist ein Entwicklungsprozess, der lange vor dem Mathematikunterricht in der Schule beginnt. Ganz bestimmte Fähigkeiten müssen daher zu einem bestimmten Zeitpunkt angelegt sein, damit das Kind im späteren Mathematikunterricht gut zurecht kommt. Mit Hilfe des OTZ können Niveaus in der Zahlbegriffsentwicklung bei Kindern zwischen 4 und 7 Jahren eingeschätzt werden, sodass schnell festgestellt werden kann, ob die Zahlbegriffsbildung altersentsprechend oder verzögert ist. Dieser Test ist wissenschaftlich evaluiert und anerkannt.

3. Auszüge aus den Diagnostischen Einschätzskalen - Die DES sind kein Test im herkömmlichen Sinne, sondern eine Diagnosehilfe zur Feststellung der Lernausgangssituation, zur Beurteilung des Entwicklungsstandes und der Schulfähigkeit des Kindes im letzten Kindergartenjahr bzw. zu Beginn des schulischen Erstunterrichtes sowie zur Früherkennung von schulischen Lernschwierigkeiten.

Gute Bildung bestimmt den Lebenslauf!

 

Geprüft wird in folgenden Bereichen:

  • Lateralität (Händigkeit)
  • Grobmotorik (Gleichgewichtswahrnehmung und Körperkoordination)
  • Feinmotorik (Finger- und Handgeschicklichkeit, visuo-motorische Koordination, Graphomotorik)
  • Augenmotorik (Augenmuskelkontrolle)
  • Auditives (Hören) Kurzzeitgedächtnis, Rhythmus erfassen
  • Taktile Wahrnehmung (Tasten)
  • Kinästhetische Wahrnehmung (Muskel- Bewegungswahrnehmung)
  • Körperorientierung / Körperschema
  • Gestalt-Form-Auffassung (Visuelles Gedächtnis, visuelles Operieren)
  • Mengenerfassen und mathematische Grundlagen
  • Optische Differenzierungsfähigkeit (Detailgenauigkeit, visuelle Aufmerksamkeitsspanne)
  • Visuelles Gedächtnis (Symbolfolgegedächtnis)
  • Sprachgedächtnis / Sprachverständnis / Logisches Denken
  • Visuelles operieren (Reihenbildung, Größenzuordnung, Erhaltung der Zahl)
  • Emotionale Grundstimmung