Lesekompetenz-Training
Die Lesekompetenz ist eine der wichtigsten Basisfähigkeiten überhaupt. Wir bieten daher zielgerichtete Fördertrainings mit dem Schwerpunkt „Lesekompetenz fördern“ als Einzel- oder Kleingruppenförderung, je nach Problematik und individuellem Schwerpunkt an. Ziel dieser Kurse ist es, Kindern den sicheren Zugang zur geschriebenen Sprache zu erleichtern und Lesekompetenz über einen spielerisch-rhythmischen Weg zu stärken. Die Kinder setzen beispielsweise Schriftsprache in Bewegung um und trainieren im nächsten Schritt die für das Lesen relevanten Wahrnehmungsbereiche. Vielfältige Materialien und spezielle Hilfsmittel wie z.B. die Leseschablone, werden entsprechend den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen eingesetzt.
Darüber hinaus bieten wir auch ein spezielles Lesetraining in einer Kleingruppe an. Die spannende als auch interessante Geschichte der Kokosnussbande ist auf 10 Lese-Fördereinheiten im ersten Teil und weiteren 10 Aufbaueinheiten im zweiten Teil angelegt. So kann das Training von mindestens 10 bis maximal 20 Fördereinheiten ausgedehnt werden.
Zielgruppe: Leseschwache Schüler und Schülerinnen der zweiten bis vierten Klasse.

Lesen bringt´s!
Frage: Mein Kind liest so schlecht und dabei gehört es nicht mehr zu den Schulanfängern! Warum kann es immer noch nicht fließend lesen?
Antwort: Weil es bis jetzt noch nicht genug gelesen hat!
Begründung:
Die Lesetechnik hat ihr Kind im Schulunterricht bestimmt begriffen. Unsere Augen huschen über die Zeilen und nehmen in vorrückender Augenbegegnung die Sprachzeichen auf. Ein ungeübter Leser schafft mit jeder Augenbewegung nur einen oder zwei Buchstaben, erst durch Übung werden bald zwei oder drei ganze Wörter vom Gedächtnis "fotografiert". Durch Wiedererkennen ganzer Wörter können 40 und mehr Buchstaben "auf einen Blick" erfasst werden. Die perfekte Lesetechnik besteht also in einem blitzartigen wieder erkennen von gespeicherten Wortgruppen.
Nur tägliches Lesen kann die Aufnahmefähigkeit erheblich steigern. Leider lesen gerade Kinder mit Leseschwierigkeiten nicht sehr viel, obwohl es eben für sie wichtig wäre. Denn auf den Anfang kommt es an. Unser Gehirn ist etwa bis zum 10. Lebensjahr sehr gut in der Lage, Wörter und Wortgruppen problemlos abzuspeichern. Ab dem 10. Lebensjahr schließt sich dieses "Entwicklungsfenster". Natürlich kann ein Kind auch jetzt noch Lesen lernen und den Schriftspracherwerb trainieren, aber mit deutlich mehr Anstrengung. Meist ist es aber so, dass ein Kind welches ist bis zum 10 Lebensjahr es nicht geschafft hat fließen zu lesen, von sich aus abblockt. Das Kind befindet sich in einem Teufelskreis: es kann nicht lesen, weil es nicht ließ. Es liest nicht, weil es nicht lesen kann.
Wichtig ist jedoch, dass Kinder das Lesen trainieren und Spaß daran gewinnen. Nur durch regelmäßiges Training ähnlich wie beim Fußball oder Schwimmen auch, lernen wir lesen. Dabei kann man den Fortschritt beim Lesen genauso erkennen die Leistungssteigerung im Sport. Auch die Parallele zu einem Computer darf gezogen werden. Nur, was mir in sein Programm "eingespeist“ haben, kann er sich auch merken und blitzschnell hervor holen. Ganz entscheidend sind die Entwicklung von Lesetempo- und Leseverständnis. Erst wenn Kinder allein und frei einen ungeübten Text sinnerfassend lesen können, sind sie für die Herausforderungen in den unterschiedlichen Schulfächern gewappnet. Lesen ist und bleibt eine Basisfähigkeit die wir für unser ganzes späteres Leben benötigen.
Neben den regulären Lesekompetenz-Fördertrainings als Einzeltraining bieten wir auch ein Kleingruppentraining an. Dieses möchte Lust aufs Lesen machen und die Kinder mit allen nur möglichen Mitteln "zum Lesen verlocken" und so zum Lesen veranlassen. Dies geschieht auf spielerische Weise und mit einem Thema welches die Kinder herausfordert und interessiert.